Über Hacken, Äxte und verkohltes Holz: der Fahrngruber Hammer

Den Schwarzen Grafen auf der Spur: Ein Ausflug ins Köhlereimuseum mit Schauschmiede und Familien-Schmiedekursen im Fahrengruber Hammer in Ybbsitz

Ohne Kohle keine Schmiedezunft – das lernen Besucher des Fahrngruber Hammers in Ybbsitz, der auch ein Köhlereimuseum beherbergt. Am traditionsreichen Hammer wird die alte Zunft des Hacken-Schmiedens beim Schauschmieden und in Schmiedekursen lebendig gehalten.

Die Männer für’s Grobe waren seit dem 16. Jahrhundert im traditionsreichen Fahrngruber Hammer am Werk. Sie schmiedeten Hacken, Äxte und Beile für die tägliche Arbeit an den Höfen rundum den Schmiedeort Ybbsitz. Bis heute ist die Kunst des Hackenschmiedens erhalten und kann beim Schauschmieden und bei Schmiedekursen erlernt werden.

Der Köhlerei auf der Spur

Verkohltes Holz war für die Schmiedezunft einst lebensnotwendig. Im ehemaligen Kohlenbarren des Fahrngruber Hammers lädt das Köhlereimuseum zu einer Reise in die „schwarze Vergangenheit“. Die fünfte Station der Schmiedemeile erzählt über die einfachen und doch professionellen Formen der Köhlerei und demonstriert die Entwicklung der Energieversorgung im Kleineisengewerbe.

Jedem seine Axt: Schmiedekurse

Wer seines eigenen Glückes Schmied sein möchte, formt bei den Hobby-Schmiedekursen im Fahrngruber Hammer seine ganz eigene, individuelle Axt und schaut dem Meister zuvor beim Schauschmieden über die Schulter. Familien können beim Familien-Schnupperschmieden erste, vorsichtige Fünkchen sprühen lassen.