Panoramahöhenweg, © weinfranz.at

Sonntagberg

Beschreibung

Sonntagberg - Der Wallfahrtsort mit Aussicht

Die barocke zweitürmige Basilika am Sonntagberg zählt zu den markanten Wahrzeichen des Mostviertels. Ihre Lage ist außergewöhnlich: Von oben reicht der Blick nahezu übers ganze Mostviertel und weit darüber hinaus. Vom Tal aus bewundern Besucher und Durchreisende die Kirche schon von weitem.

1440 entstand am Sonntagberg die erste Kapelle. Schon 50 Jahre später wurde eine Kirche gebaut, um den zahlreichen Pilgern mehr Platz zu bieten. Die heutige „Basilika minor“ wurde im 18. Jahrhundert von den Barockbaumeistern Jakob Prandtauer und Josef Munggenast erbaut. Sie ist der Heiligsten Dreifaltigkeit und dem Erzengel Michael geweiht. Die Fresken, die Schatzkammer und der Hochaltar sind besonders sehenswert. Die Basilika gehört zum Stift Seitenstetten und ist bis heute ein viel besuchtes Ziel von Wallfahrern.

60 Prozent der Fläche in Sonntagberg werden landwirtschaftlich genutzt. In erster Linie setzen die Bauern auf Grünlandbewirtschaftung mit Milchkühen. Auch eine Vielzahl an Obstbäumen prägt das Landschaftsbild. Jedes Jahr im Frühling präsentieren sie sich in voller Blüte. Später im Jahr verwandeln die Bauern die reiche Ernte in hervorragende Moste und Edelbrände.

Über Jahrhunderte hinweg prägte das Eisen die Entwicklung des Ortes. Eine Urkunde aus dem Jahr 993, die sich auf den einstigen Herrschaftssitz Gleiß bezieht, lässt auf den Abbau von Eisenerz am Sonntagberg schließen. Später war Sonntagberg durch seine Nähe zum steirischen Erzberg eng mit dem Eisenhandel verknüpft.

Weitum bekannt und geschätzt waren auch die Sonntagberger Wetzsteine. Einige der Abbaustollen sind zum Teil heute noch erhalten.

Standort & Anreise

Sonntagberg

Waidhofnerstraße 20
A-3332 Sonntagberg

Route planen