Schmiede in Ybbsitz, © Mostviertel Tourismus, weinfranz.at

Goldener Boden für Kunst und Handwerk

Die Kreativangebote und Talente in der Region sind so vielfältig wie die Landschaft selbst.

Einst pochendes Herz der Schmiede und Hammerwerke, ist die Eisenstraße Niederösterreich heute ein Musterbeispiel für lebendig aufbereitete Geschichte, für regionales Engagement und für sorgsamen Umgang mit der Natur. Hier treffen bodenständige Handwerker auf vor Ideen sprühende Künstler.

Wie fühlt es sich an, selbst heiße Eisen zu schmieden? Wie mähe ich eine saftige Bergwiese – nur mit den bloßen Händen und einer Sense? Und was heißt es, mit den Lunzer Weberinnen gemeinsam zu spinnen? Erfahrungen wie diese lassen sich an der Eisenstraße Niederösterreich zuhauf sammeln.

Das Schmiedezentrum Ybbsitz bietet Schmiedekurse (vom Anfänger- bis zum Gravierkurs) in historischen Hammerwerken. Das Kulturdorf Reinsberg organisiert am Muttertags-Wochenende 9. und 10. Mai 2015 einen Kultur-Handwerksmarkt („oafoch kema und doa“) und begeistert auf der Burgarena mit einem spannenden Jahresprogramm. Der Opponitzer Biobauer Johann Lueger gibt sein Wissen in Österreichs 1. Sensenmähschule weiter.

Beeindruckend ist auch Cornelia Spiegls „Mostviertler Filzwerkstatt“, der am Panoramahöhenweg gelegene Seminarbauernhof „Schmitzbichl“ von Beate Vyplel und der Lunzer Webermarkt im historischen Amonhaus. Wer stattdessen lieber zum Pinsel greift, ist bei der Grestner Künstlerin Christine Brunda und im Atelier von Universaltalent Herbert Petermandl aus Waidhofen/Ybbs sehr gut aufgehoben. In der Kartause Gaming wiederum pflegt Barbara Schoberberger die seltene Kunst der botanischen Malerei.